Telefon 0761-206-01 Klinik für Tumorbiologie Freiburg
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Die onkologische Rehabilitation hat eine körperliche, eine soziale, eine seelische und eine spirituelle Dimension. Das Konzept unserer Rehaklinik ist ganzheitlich in dem Sinne, dass es bestrebt ist, diesen vier Dimensionen gerecht zu werden.  
     
 

Die Klinik für Onkologische Rehabilitation und Nachsorge ist integraler Bestandteil der Klinik für Tumorbiologie und bildet zusammen mit der internistischen Krebsmedizin sowie der klinischen und molekularbiologischen Forschung ein organisches Ganzes. Dieses Konzept und die enge organisatorische und räumliche Anbindung an die Universität Freiburg erschließen das gesamte Feld der modernen Rehamöglichkeiten.

Die Behandlung in der Rehaklinik orientiert sich an wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen und ist zugleich offen für komplementäre Therapieeinrichtungen. Das Rehabilitationskonzept verbindet medizinische, psychoonkologische und kunsttheapeutische Verfahren. Zum Team gehören Ärzte, Pflegende, Physiotherapeuten, Diätassistentinnen, Ergotherapeuten, Sozialarbeiter, Seelsorger, Psychologen und Kunsttherapeuten.

Gemäß der Philosophie der Klinik für Tumorbiologie gibt es nicht den Idealweg zum Leben mit einer Krebserkrankung. Deshalb werden die Ziele der Rehabilitation in gemeinsamer Abstimmung zwischen Patienten und Therapeuten festgelegt. Sie orientieren sich an den individuellen Problemen (krankheitszentrierte Sicht), aber auch an den gesundheitsfördernden Möglichkeiten, den individuellen Ressourcen und den Zielperspektiven des Patienten (gesundheitszentrierte Sicht). Dabei wird die Erkenntnis berücksichtigt, dass die onkologische Rehabilitation eine körperliche, eine soziale, eine seelische und eine spirituelle Dimension hat. Mit ihrem ganzheitlichen Konzept ist die Klinik bestrebt, diesen vier Dimensionen gerecht zu werden.

Ein Großteil der Patientinnen und Patienten kommt zu einer Anschlussheilbehandlungen (AHB) in die Klinik für Onkologische Rehabilitation und Nachsorge. In diesem Fall erfolgt die Rehabilitation kurz nach der Entlassung aus einer Akutklinik. Darüber hinaus werden aber auch stationäre Heilverfahren (HV) und sogenannte Festigungskuren angeboten. Die Rehaklinik ist offen für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen, der privaten Krankenversicherungen, der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) sowie verschiedener Rentenversicherungsträger nach vorausgegangener Zusage der Kostenübernahme.

Mit 120 Behandlungsplätzen hat die Klinik für Onkologische Rehabilitation und Nachsorge eine überschaubare Größe, was die Nähe zu den Patienten und die Kooperation der Behandelnden fördert. Die Patienten wohnen in Einzelzimmern, auf Wunsch stehen auch Doppelzimmer zur Verfügung. Die Räume sind hell und komfortabel und tragen ebenso wie der freundliche Aufenthaltsraum, die Patientenbibliothek, die Cafeteria und der stimmungsvolle Innenhof zur harmonischen Atmosphäre des Hauses bei. Ansprechende Räume stehen außerdem für Vorträge, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Darüber hinaus haben die Patienten die Möglichkeit, an den vielseitigen Veranstaltungen teilzunehmen.

 

Ärztlicher Direktor der Klinik für Onkologische Rehabilitation und Nachsorge

Prof. Dr. med. Hans Helge Bartsch

Sekretariat: Rita Platzer
Tel.: 0761 206-2201
E-Mail: platzer@tumorbio.uni-freiburg.de

 

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