| Qualitätsbericht
der Klinik für
Internistische Onkologie 2010
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Die Klinik
für Tumorbiologie Freiburg ist ein
eigenständiges Leistungszentrum der Krebsmedizin
und Krebsforschung.
Eigenständig heißt:
- Die KTB ist rechtlich eigenständig. Als An-Institut der Universität
Freiburg arbeitet sie eng mit den medizinischen Diensten und wissenschaftlichen
Programmen verschiedener Einrichtungen der Universität Freiburg zusammen.
- Die KTB ist unternehmerisch selbständig.
- Die KTB verfügt über ein eigenes modellhaftes Konzept der ganzheitlichen
Krebsmedizin, das Konzept der „offenen Medizin“.
- Die KTB ist ein privates Leistungszentrum der Krebsforschung.
Leistungszentrum heißt:
- Die KTB verbindet, soweit wie möglich, Dienstleistungen mit Forschungsprogrammen,
um durch solche Begleitforschung die Qualitätsstandards der Leistungen
zu überprüfen und zu verbessern.
- Die KTB erhebt den Anspruch, ihre Medizin und ihre
Forschung an hohen nationalen und internationalen
Standards zu messen.
- Die KTB bezieht sich auf Standards, die für die wissenschaftlich begründete
Medizin gelten (heute: Evidence Based Medicine).
Leitbild
der KTB
Die Klinik für Tumorbiologie (KTB) hat sich seit ihrer Betriebsaufnahme
im Jahr 1993 als Leistungszentrum mit dem Ziel verstanden, sich nicht nur an
den Standards der Spitzenmedizin und Spitzenforschung zu orientieren, sondern
selbst auch zum Ausbau dieser Standards beizutragen.
Der Begriff Tumorbiologie im Namen steht im Zusammenhang
mit dem Auftrag der Klinik für Tumorbiologie (KTB). Ist Biologie die Lehre von der belebten
Natur, so befasst sich die Tumorbiologie mit der natürlichen Entstehung
und den Wachstumsbedingungen von Tumoren mit den Wechselwirkungen zwischen
dem Tumor und dem menschlichen Organismus. Die KTB forscht auf dem Gebiet der
Tumorbiologie und trägt zur Entwicklung neuer, vorwiegend medikamentöser
Therapieformen von Krebs bei.
Die Behandelnden in der Klinik für Tumorbiologie (KTB) definieren die
Krebserkrankung nicht als ein isoliertes somatisches Krankheitsgeschehen, sondern
als ein Ereignis, das den Menschen in seiner bio-psycho-sozialen Ganzheit betrifft.
Besonders hervorzuheben ist dabei der Versuch der KTB,
originäre Beiträge
zum Paradigmenwandel der Medizin unserer Gesellschaft zu leisten. Hierzu dient
vor allem das Konzept der „offenen Medizin“. Der schulmedizinischen
Tradition verpflichtet, ist die KTB offen für unkonventionelle Denkstile
und Forschungsrichtungen. Offen insbesondere für die Bedürfnisse,
Denk- und Erlebniswelten von Patienten. Offen für neue Ideen in Medizin
und Forschung.
Entsprechend legt das Statut die Klinik für Tumorbiologie (KTB) uneingeschränkt
auf die Prinzipien der wissenschaftlichen Medizin in Krankenversorgung, Lehre
und Forschung fest, belässt zugleich Spielräume zur Weiterentwicklung
der Krebsmedizin und Krebsforschung an ihren Grenzgebieten.
Qualitätspolitik
Die Klinik für Tumorbiologie hat mit Ihrer Eröffnung
1993 ein umfangreiches freiwillig durchgeführtes
Qualitätsmanagementprogramm erstellt und ständig
neu angepasst. Das Hauptziel des Qualitätsmanagements
ist es, den Patienten und Angehörigen die jeweils
bestmögliche Betreuung und Behandlung zukommen
zu lassen. Zur Gewährleistung einer hohen Versorgungsqualität
werden zum Beispiel die verschiedenen Direktionsbereiche
der Klinik regelmäßig durch einen hochrangig
besetzten wissenschaftlichen Beirat kritisch begutachtet.
Darüber hinaus bestehen seit vielen Jahren Qualitätszirkel,
in denen medizinische, pflegerische und psychoonkologische
Behandlungs- und Betreuungskonzepte kritisch hinterfragt
und an neue Erkenntnisse angepasst werden. Die internen
Behandlungskonzepte werden regelmäßig mit
internationalen Leitlinien und Standards abgeglichen.
Um den gesetzlichen Empfehlungen und Vorschriften
gerecht zu werden, befindet sich die Klinik für
Tumorbiologie darüber hinaus in Vorbereitung zur
Zertifizierung nach DIN EN ISO, IQMG (Institut für
Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen GmbH)
und nach KTQ® (Kooperation für Transparenz
und Qualität im Gesundheitswesen).
Im strukturierten Qualitätsbericht wird
die Klinik für Internistische Onkologie ausführlich
beschrieben.
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