Forum
für Kunst und Begegnungen
Seit ihrer Eröffnung im Jahre 1993 bietet die
Klinik für Tumorbiologie Künstlern aus der
Region und aus ganz Deutschland Gelegenheit, ihre Werke
auszustellen. Durch die großzügige Unterstützung
des Fördervereins „Kirstins Weg“ e.V.
erhielten die Ausstellungen 1997 mit der Einrichtung
des „Kunstforums“ in den Räumen der
Klinik Onkologische Rehabilitation und Nachsorge einen
festen Rahmen.
Das Projekt „Kunstforum“ ist eingebettet
in die Philosophie der Klinik für Tumorbiologie
und gründet auf die Tatsache, dass sich fast zu
allen Zeiten - in östlichen wie in westlichen
Kulturen - die wortlose Heilungs¬wirkung der Kunst
zur Beeinflussung der Befindlichkeit von Leiden nachweisen
lässt. Votiv-Plastiken, Votiv-Bilder, Heiligenbilder
und Altäre zählen ebenso wie die Ikonen der
Ostkirche zu dieser künstlerisch bildhaften "Apotheke
der Seele" (G. Ott, 1993). Kunst, Musik, Symbol
und Ritual helfen im Glauben und können hilfreich
bei der Heilung und Linderung von Leiden sein.
Sowohl die künstlerische Betätigung als
auch die Wahrnehmung künstlerischer Werke spricht
den Menschen seelisch, geistig, religiös und sozial
- also auf seinen verschiedensten Ebenen an. Gerade
in der Situation der Erkrankung kann das Erfahren von ästhetischen
Qualitäten Linderung von Verletzungen bedeuten,
die sich nicht nur im körperlichen Bereich des
Menschen abzeichnen. Eine schwere Er¬krankung geht
oft einher mit einem Gefühl der Entfremdung von
der eigenen Person.
Das Ziel dieser Ausstellungen ist demnach nicht auf
eine rein galeristische Tätigkeit begrenzt.
Die Ausstellungen mit Künstlern aus der Region
und aus ganz Deutschland finden im Wechsel zu den Ausstellungen
mit Patientenarbeiten statt. Die Resonanz auf des Projekt „Kunstforum“ ermutigt
uns.
Infos zur aktuellen Ausstellung
Bisherige Ausstellungen
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