Telefon 0761-206-01 Klinik für Tumorbiologie Freiburg
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Wir arbeiten interdisziplinär mit den Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften auf der Basis eines biopsychosozialen Modells der Rehabilitation zusammen.  
     
 

Das Institut für Rehabilitationsforschung und Prävention wurde 1998 in der Klinik für Tumorbiologie eingerichtet mit dem Ziel, die psychoonkologischen und rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsaktivitäten der Klinik für Tumorbiologie zusammenzuführen und weiter auszubauen. Konzeptionelle Grundlage des Forschungsinstituts ist die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften auf der Basis eines biopsychosozialen Modells der Medizin beziehungsweise der Rehabilitation.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsprojekte betreffen die Bereiche Psychoonkologie/Rehabilitation, Kunsttherapie und unkonventionelle Mittel in der Krebstherapie . Hierbei hat das Institut einen Schwerpunkt in anwendungsorientierten und klinisch relevanten Forschungsfragestellungen, die einen Bezug zur onkologischen Rehabilitation haben. Den Fragen des Praxistransfers der Ergebnisse gilt ein besonderes Interesse. Im Bereich der Interventionsforschung werden erprobte oder innovative Behandlungskonzepte wissenschaftlich evaluiert. In der medizinischen Rehabilitation werden spezifische Rehabilitationsprogramme (zum Beispiel nach HSCT, Fatigue) evaluiert und die Bedeutung unkonventioneller Behandlungsmethoden in der onkologischen Rehabilitation untersucht. Im Bereich der Lebensqualitätsforschung sind wir in Kooperation mit anderen Studiengruppen an der methodischen Entwicklung von Erhebungsinstrumente beteiligt. Die Arbeitsschwerpunkte im Bereich der Psychoonkologie liegen in der Entwicklung spezifischer psychoedukativer Methoden, der Evaluation verschiedener Formen psychoonkologischer Betreuung, der Krankheitsverarbeitung und Förderung der Selbsthilfe und Kompetenz der Patienten.

Mittelfristig wird das Institut auch wissenschaftliche Serviceleistungen im Bereich der Evaluationsforschung für andere klinische Einrichtungen anbieten können.

Kooperationen

Das Institut hat eine enge Verflechtung mit anderen Einrichtungen der Rehabilitationsforschung und Prävention im universitären und außeruniversitären Bereich. Dazu gehören unter anderem die Abteilung Rehabilitationspsychologie der Universität Freiburg, die Abteilung für Qualitätssicherung und Rehaforschung der Universität Freiburg und das Hochrhein-Institut Bad Säckingen. Eine enge Verknüpfung besteht weiterhin zu den Fachgesellschaften der Deutschen Krebsgesellschaft (PSO und ARNS) sowie der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaftler, medizinische Psychologie, DGHO.

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