| Das Institut für Rehabilitationsforschung
und Prävention wurde 1998 in der Klinik für
Tumorbiologie eingerichtet mit dem Ziel, die psychoonkologischen
und rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsaktivitäten
der Klinik für Tumorbiologie zusammenzuführen
und weiter auszubauen. Konzeptionelle Grundlage des
Forschungsinstituts ist die Zusammenarbeit verschiedener
Disziplinen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften,
Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften auf der
Basis eines biopsychosozialen Modells der Medizin beziehungsweise
der Rehabilitation.
Forschungsschwerpunkte
Die Forschungsprojekte betreffen die Bereiche Psychoonkologie/Rehabilitation,
Kunsttherapie und unkonventionelle
Mittel in der Krebstherapie
. Hierbei hat das Institut einen Schwerpunkt in anwendungsorientierten
und klinisch relevanten Forschungsfragestellungen,
die
einen Bezug zur onkologischen Rehabilitation haben.
Den Fragen des Praxistransfers der Ergebnisse gilt
ein
besonderes Interesse. Im Bereich der Interventionsforschung
werden erprobte oder innovative Behandlungskonzepte
wissenschaftlich evaluiert. In der medizinischen Rehabilitation
werden spezifische Rehabilitationsprogramme (zum Beispiel
nach HSCT, Fatigue) evaluiert und die Bedeutung unkonventioneller
Behandlungsmethoden in der onkologischen Rehabilitation
untersucht. Im Bereich der Lebensqualitätsforschung
sind wir in Kooperation mit anderen Studiengruppen
an
der methodischen Entwicklung von Erhebungsinstrumente
beteiligt. Die Arbeitsschwerpunkte im Bereich der
Psychoonkologie
liegen in der Entwicklung spezifischer psychoedukativer
Methoden, der Evaluation verschiedener Formen psychoonkologischer
Betreuung, der Krankheitsverarbeitung und Förderung
der Selbsthilfe und Kompetenz der Patienten.
Mittelfristig wird das Institut auch wissenschaftliche
Serviceleistungen im Bereich der Evaluationsforschung
für andere klinische Einrichtungen anbieten können.
Kooperationen
Das Institut hat eine enge Verflechtung mit anderen
Einrichtungen der Rehabilitationsforschung und Prävention
im universitären und außeruniversitären
Bereich. Dazu gehören unter anderem die Abteilung
Rehabilitationspsychologie der Universität Freiburg,
die Abteilung für Qualitätssicherung und Rehaforschung
der Universität Freiburg und das Hochrhein-Institut
Bad Säckingen. Eine enge Verknüpfung besteht
weiterhin zu den Fachgesellschaften der Deutschen Krebsgesellschaft
(PSO und ARNS) sowie der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaftler,
medizinische Psychologie, DGHO.
|