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Statement  
     
 

Einführung

Die Kunsttherapie hat sich in vielen Einrichtungen der medizinischen, rehabilitativen, psychosomatischen oder psychiatrischen Versorgung fest etabliert. Auch wenn die Kunsttherapie als Methode eine lange Tradition besitzt und bereits in der Antike die heilende Kraft der Musik beschrieben worden ist, begannen erst Anfang des letzten Jahrhunderts einzelne Persönlichkeiten die therapeutische Wirkfaktoren und Effekte der Kunsttherapie bei gesunden und bei kranken Menschen zu untersuchen. In den letzten 15-20 Jahren ist eine zunehmende Entwicklung in der kunsttherapeutischen Forschung zu verzeichnen, deren Ziel es ist die Kunsttherapie auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen. Regelmässige Veröffentlichungen erscheinen heute im deutschen Sprachraum u.a. in den Zeitschriften:

  • "Kunst & Therapie" (Richter Verlag, Köln)
  • "Musik-, Tanz-, und Kunsttherapie" (Hogrefe, Göttingen)
  • "forum" (Schweiz)

Die Kunsttherapie spielt in der Klinik für Tumorbiologie als integrierte Behandlungsmethode eine wichtige Rolle. Daher wurden von Beginn an verschiedene Projekte zur wissenschaftlichen Untersuchung und Evaluation der Kunsttherapie initiiert und durchgeführt.

Publikationen zu kunsttherapeutischen Forschungsarbeiten aus der Klinik für Tumorbiologie:

Mannheim, E. G., Weis, J. (2005). Tanztherapie mit Krebspatienten - Ergebnisse einer Pilotstudie. Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, 16 (3), 121-128. Hogrefe Verlag Göttingen

Rose, J-P., Brandt K., Weis J. (2004): Musiktherapie in der Onkologie. Eine kritische Analyse zum Stand der Forschung. Psychother Psych Med 54:457-470

Weis, J., Seuthe-Witz, S., Nagel, G.A. (Hrsg.) (2002). Das Unsagbare sagen –das Unbeschreibliche beschreiben: Poesie- und Bibliotherapie mit Krebskranken - Ergebnisse eines Forschungsprojektes. Roderer Regensburg.

Gruber, H., Frieling, E., Weis, J. (2002). Kunsttherapie: Entwicklung und Evaluierung eines Beobachtungsinstruments zur systematischen Analyse von Patientenbildern aus der Onkologie und der Rheumatologie.
Forschende Komplementärmedizin und klassische Naturheilkunde,
9: 138-146

Gruber, H., Weis, J. (2001). Systematic analysis of spontaneous paintings by cancer patients in art therapy. Psycho-Oncology, 10,4 (Suppl.), S48.

Mannheim, E., Liesenfeld, M., Weis, J. (2000) Tanztherapie in der onkologischen Rehabilitation: Konmzepte und empirische Eregebnisse zu Auswirkugnen auf die Lebensqualität. Z. f. Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, 11, 2, 80-86.

Gruber, H., Frieling, E. Weis, J. (2000) Kunsttherapiestudie: Expertendiskurs zur differenzierten Beschreibung von Bildern von an Krebs erkrankten Menschen. Ein qualitativer Untersuchungsansatz. Z. f. Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, 11,4, 187-199.

Salewski, U., Gruber, H., Weis, J. (1999). Zur Rolle der Farbe in der Kunsttherapie. Kulturgeschichtliche Hintergründe, kunsttherapeutische Sichtweisen und aktuelle Forschungsaspekte. Zeitschrift f. Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, 10, 4, 211-224.

Gruber, H., Falkenhagen, H., Weis, J. (1998) Kunsttherapeutische Ansätze unter besonderer Berücksichtigung der Onkologie. Zeitschr. f. Musik-, Tanz- und Kunst-therapie, 9, 3, 115-123.

 

Übersicht Forschungsprojekte Kunsttherapie

Tanztherapie als Interventionsmethode in der onkologischen Rehabilitation – Evaluation der Wirkfaktoren und ihre Effektivität
Förderer: Fördergesellschaft der KTB
Laufzeit: 2002-2004
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Evaluation eines rezeptiven Gruppenmusiktherapieangebotes mit dem Monochord in der rehabilitativen Onkologie (Klangmeditation)
Förderer: Laves Stiftung zur Förderung der Musiktherapie
Laufzeit: 1999-2002

Kunsttherapie in der Onkologie: Qualitative Auswertung von Expertenurteilen zur differenzierten Beschreibung spontaner Bilder von an Krebs erkrankten Menschen
Förderer: Fördergesellschaft der KTB, Susan Bach Stiftung
Laufzeit: 1998-2002; Verlängerung 2002-2003
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Poesie und Bibliotherapie im Rahmen einer integrierten ganzheitlichen Krebsbehandlung
Förderer: Fördergesellschaft der KTB
Laufzeit: 1995-1998

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